Studie: Investoren und Aufsichtsrat im Dialog

Die Kommunikationshoheit in deutschen Aktiengesellschaften liegt beim Vorstand als gesetzlichem Unternehmensvertreter. Für den Bereich der Kapitalmarktkommunikation bedient er sich dazu regelmäßig der Investor Relations-Verantwortlichen im Unternehmen. Bis vor einigen Jahren spielte der Aufsichtsrat in diesem Gefüge – wenn überhaupt – nur eine untergeordnete Rolle. Dies hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert.

Die vorliegende Studie von Kerstin Hammann leistet einen wertvollen Beitrag, die Kommunikation zwischen Investoren und Aufsichtsräten einzuordnen. Sie beschreibt nicht nur den Status Quo der neuen kapitalmarkt-kommunikativen Wege, sondern thematisiert auch die normativen und regulativen Problempunkte. Dabei zeigt die Studie auf, welche Rolle Investor Relations im Dialog zwischen Investoren und Aufsichtsrat einnimmt bzw. einnehmen sollte.

Die Kernaussagen lassen sich im folgenden zusammenfassen.

Die vollständige Studie finden Sie hier

Methode und Sample

Die Studie basiert auf einer quantitativen Befragung von in Deutschland tätigen IR-Praktikern.

Die Feldphase erstreckte sich über die Monate Mai bis Juni 2017. In diesem Zeitraum kamen von den angeschriebenen 1.000 potenziellen Teilnehmern über das DIRK-Netzwerk 51 Personen der Einladung zur Studienteilnahme nach.

Etwa ein Fünftel der Befragungsteilnehmer stammt aus DAX-Unternehmen (19,6 %). Ein weiteres Fünftel der Teilnehmer repräsentiert im MDAX notierte Unternehmen (21,6 %). Aus im SDAX notierten Unternehmen stammen 15,7 % und aus im TecDAX notierten Unternehmen 7,8 %. Hinzu kommen 15,7 %, die einen anderen Index angeben, sowie 19,6 %, die an der Börse notiert sind, aber keinem Aktienindex angehören.

Kanäle der Kommunikation mit dem Kapitalmarkt

Themen des Dialogs

Abstimmung zwischen Aufsichtsrat und Investor Relations

Unterstützung des Dialogs

Initiierung des Dialogs

Einschätzung zur zukünftigen Entwicklung